Eifeler Stahlkonstruktionen in aller Welt
45 Mitarbeiter leisten im Kaller Industriegebiet Qualitätsarbeit. Angefangen hatte alles in Blumenthal. Heute führen die Aufträge nach Frankreich, Russland, Dänemark und in die USA.
Kall - „Wir sind im Grunde Gewinner der Globalisierung, und es geht uns entgegen dem Trend gut“, fasste Thomas Müller am Mittwoch die derzeitige Entwicklung des Unternehmens zusammen, das er gemeinsam mit seinem Bruder Josef unter den Argusaugen des Vaters und Seniorchefs Gregor Müller leitet. Vater Gregor feierte am Dienstag seinen 70. Geburtstag gemeinsam mit der Familie und den Angestellten des Betriebs „Müller und Sohn Stahlbau“. Das ist stets auch ein willkommener Anlass für die Müllers, die Geschichte ihres Unternehmens Revue passieren zu lassen. Denn der Name „Müller und Sohn“ steht nun schon seit 160 Jahren für Qualitätsarbeit im Stahlbaubereich.
Dass die drei Unternehmer der Globalisierung auch eine positive Seite abgewinnen können, erklärt sich aus der Auftragslage ihrer Firma. Bis zum vergangenen Frühjahr arbeiteten die Mitarbeiter von „Müller und Sohn“ an einer Fassade, die an einem riesigen Gebäudekomplex in Paris angebracht wurde.
Museums-Fassade
Derzeit befinden sich die Fassadenteile für das „Museum of Fine Arts“ im US-amerikanischen Boston in der Kaller Fertigungshalle. Diesen Auftrag erhielten die Müllers über eine bayerische Fassadenbaufirma, die den Auftrag in Boston in Zusammenarbeit mit dem renommierten britischen Architekten Norman Foster betreut. „Solche Aufträge wickelt man nicht mit links ab“, erklärte Thomas Müller dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. Dazu wurde eigens Denis Viot aus Cherbourg in der Normandie als Projektleiter angestellt. Er ist ein alter Bekannter der Müllers und wird sich auch um weitere Projekte der Eifeler Stahlbauer kümmern, deren Konstruktionen sich unter anderem in Nigeria, Panama und Russland befinden.
Auch für eine Fischfabrik in Dänemark wurde schon in Kall produziert. Aus Las Vegas kam kürzlich die Anfrage nach der Gestaltung einer Stahlkonstruktion für eine Glaskuppel auf einem Hotelkomplex. Auch vor künstlerisch motivierten Aufträgen machen sich „Müller und Sohn“ nicht bange. So stellten sie etwa eine sechs mal sechs Meter große Blendenverkleidung für ein Geschäftsgebäude in Wiesbaden her, das später vergoldet wurde und durch die gerundeten Formen schon sehr anspruchsvoll in der Fertigung war.
Etwas näher gelegen sind da schon die Aufträge für die Rheinhallen, den RZVK-Tower und die ehemaligen Kranhäuser am Rheinhafen in Köln. Ein Schwerpunkt der Kaller Stahlbaufirma ist der Bau von speziellen Bühnenkonstruktionen für die Pharma- und Lebensmittelindustrie. Auch einen Klimaraum für Schaltstellenanlagen in der Getränkeindustrie kann man in Kall fertigen lassen. „Das alles heißt aber nicht, dass wir nicht auch in unsrer Region tätig sind“, betont das Vater-Söhne-Gespann ausdrücklich. Demnach sind sie unter anderem auch in der „Zukunftsinitiative Eifel“ sehr engagiert - einem Zusammenschluss über die Landesgrenzen von Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen hinweg, dem verschiedene Akteure aus zehn Eifel-Kreisen, 53 Kommunen und acht regionalen Wirtschaftskammern angehören, die sich die wirtschaftliche Entwicklung der Eifel auf die Fahnen geschrieben haben.
Seit fünf Jahren in Kall
Ihren Eifeler Ursprüngen werden die Müllers ohnehin nicht untreu. 1848 gründete Peter-Josef Müller sein Unternehmen in Blumenthal. 160 Jahre später leben die Müllers immer noch in dem Hellenthaler Gemeindeteil, wo sie auch viele Jahre ihre Firma betrieben. Irgendwann war dort aber nicht mehr genug Platz, es folgte ein Umzug nach Schleiden, wo ihr Betrieb 20 Jahre lang ansässig war.
Vor gut fünf Jahren zogen „Müller und Sohn“ ins Kaller Industriegebiet. Auf dem rund 12 000 Quadratmeter großen Gelände mit der Produktionshalle von 3 600 Quadratmetern Fläche werden sie auch bleiben, wie die Müllers einhellig erklären. Die gute Verkehrsanbindung zahlt sich auch für die derzeit 45 Mitarbeiter aus, zu denen elf Auszubildende und nicht zuletzt auch Franz Krämer aus Oberhausen gehören, der schon seit 40 Jahren in dem Traditionsunternehmen fleißig ist.
Kall - „Wir sind im Grunde Gewinner der Globalisierung, und es geht uns entgegen dem Trend gut“, fasste Thomas Müller am Mittwoch die derzeitige Entwicklung des Unternehmens zusammen, das er gemeinsam mit seinem Bruder Josef unter den Argusaugen des Vaters und Seniorchefs Gregor Müller leitet. Vater Gregor feierte am Dienstag seinen 70. Geburtstag gemeinsam mit der Familie und den Angestellten des Betriebs „Müller und Sohn Stahlbau“. Das ist stets auch ein willkommener Anlass für die Müllers, die Geschichte ihres Unternehmens Revue passieren zu lassen. Denn der Name „Müller und Sohn“ steht nun schon seit 160 Jahren für Qualitätsarbeit im Stahlbaubereich.
Dass die drei Unternehmer der Globalisierung auch eine positive Seite abgewinnen können, erklärt sich aus der Auftragslage ihrer Firma. Bis zum vergangenen Frühjahr arbeiteten die Mitarbeiter von „Müller und Sohn“ an einer Fassade, die an einem riesigen Gebäudekomplex in Paris angebracht wurde.Museums-Fassade
Derzeit befinden sich die Fassadenteile für das „Museum of Fine Arts“ im US-amerikanischen Boston in der Kaller Fertigungshalle. Diesen Auftrag erhielten die Müllers über eine bayerische Fassadenbaufirma, die den Auftrag in Boston in Zusammenarbeit mit dem renommierten britischen Architekten Norman Foster betreut. „Solche Aufträge wickelt man nicht mit links ab“, erklärte Thomas Müller dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. Dazu wurde eigens Denis Viot aus Cherbourg in der Normandie als Projektleiter angestellt. Er ist ein alter Bekannter der Müllers und wird sich auch um weitere Projekte der Eifeler Stahlbauer kümmern, deren Konstruktionen sich unter anderem in Nigeria, Panama und Russland befinden.
Auch für eine Fischfabrik in Dänemark wurde schon in Kall produziert. Aus Las Vegas kam kürzlich die Anfrage nach der Gestaltung einer Stahlkonstruktion für eine Glaskuppel auf einem Hotelkomplex. Auch vor künstlerisch motivierten Aufträgen machen sich „Müller und Sohn“ nicht bange. So stellten sie etwa eine sechs mal sechs Meter große Blendenverkleidung für ein Geschäftsgebäude in Wiesbaden her, das später vergoldet wurde und durch die gerundeten Formen schon sehr anspruchsvoll in der Fertigung war.Etwas näher gelegen sind da schon die Aufträge für die Rheinhallen, den RZVK-Tower und die ehemaligen Kranhäuser am Rheinhafen in Köln. Ein Schwerpunkt der Kaller Stahlbaufirma ist der Bau von speziellen Bühnenkonstruktionen für die Pharma- und Lebensmittelindustrie. Auch einen Klimaraum für Schaltstellenanlagen in der Getränkeindustrie kann man in Kall fertigen lassen. „Das alles heißt aber nicht, dass wir nicht auch in unsrer Region tätig sind“, betont das Vater-Söhne-Gespann ausdrücklich. Demnach sind sie unter anderem auch in der „Zukunftsinitiative Eifel“ sehr engagiert - einem Zusammenschluss über die Landesgrenzen von Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen hinweg, dem verschiedene Akteure aus zehn Eifel-Kreisen, 53 Kommunen und acht regionalen Wirtschaftskammern angehören, die sich die wirtschaftliche Entwicklung der Eifel auf die Fahnen geschrieben haben.
Seit fünf Jahren in Kall
Ihren Eifeler Ursprüngen werden die Müllers ohnehin nicht untreu. 1848 gründete Peter-Josef Müller sein Unternehmen in Blumenthal. 160 Jahre später leben die Müllers immer noch in dem Hellenthaler Gemeindeteil, wo sie auch viele Jahre ihre Firma betrieben. Irgendwann war dort aber nicht mehr genug Platz, es folgte ein Umzug nach Schleiden, wo ihr Betrieb 20 Jahre lang ansässig war.
Vor gut fünf Jahren zogen „Müller und Sohn“ ins Kaller Industriegebiet. Auf dem rund 12 000 Quadratmeter großen Gelände mit der Produktionshalle von 3 600 Quadratmetern Fläche werden sie auch bleiben, wie die Müllers einhellig erklären. Die gute Verkehrsanbindung zahlt sich auch für die derzeit 45 Mitarbeiter aus, zu denen elf Auszubildende und nicht zuletzt auch Franz Krämer aus Oberhausen gehören, der schon seit 40 Jahren in dem Traditionsunternehmen fleißig ist.
